Komm wir gehen auf Safari!

Lagebericht:

Blogbeitrag 3     am 04.11.2018

Ich bin am heutigen Tag etwas länger im Büro geblieben, um mit meiner lieben Familie zu skypen und die Wäsche zu waschen. Wir haben hier nämlich den Luxus einer Waschmaschine. Jetzt regnet es seit einer Stunde so heftig, dass ich zuerst weder den Ton des Skypegesprächs hören konnte, noch jetzt auch nur einen Schritt vor die Tür machen kann, ohne innerhalb von Sekunden bis zur Unterwäsche nass zu sein – noch dazu ist es eiskalt und dunkel. Damit genug vom Sommer-Sonne-Afrika-Klischee für heute.

 

Wie bereits angekündigt gibt es hiermit einen Beitrag über unseren Besuch im Akagera National Park.

 

Ganz kurzfristig haben Pauline und ich eine Fahrt in den Nationalpark organisiert. Sowohl Ali, der Fahrer von der Jumelage, als auch unsere Freunde von Artefact hatten am geplanten Wochenende Zeit. Dabei waren Freddy, Jakob, Pauline (ASCler und meine Mitbewohner) und Linus, Letitia und Antonia (Artefactler vom Land/Ngarama und Janja). Also ging es Samstag morgens um 10:00 Uhr von Kigali aus los, nach Osten in Richtung Park. Ali kennt (gefühlt) jede einzelne Straße in ganz Ruanda und war deshalb eine super Begleitung für uns. Gegen 15:00 Uhr kamen wir in dem Camp an in dem wir übernachten sollten, dort wurde erst einmal zu Mittag gegessen. Dann sind Jakob, Pauline, Linus und ich auf Abenteuer-/Fototour gegangen. Das war superschön, da auf der Anhöhe auf der das Camp lag, kaum etwas los war und die wenigen Locals, die wir angetroffen haben, haben sich über uns gefreut und erstaunt Fotos von uns gemacht. Sie haben die schöne Ruhe nicht wie sonst mit dem typischen „muzungu, give me money“ gestört. Bei der Fotosession kam folgendes raus:

 

Abends haben wir eine sehr überteuerte Mixed Plate, bestehend aus Reis, Bohnen, Kartoffeln, Fleisch und Soße gegessen. Später noch über Gott, die Welt, wichtige Meilensteine der deutschen Geschichte und den bevorstehenden Tag geredet. Wir alle sind früh in unsere Zelte verschwunden, da wir am nächsten Morgen um 5:30 Uhr aufbrechen wollten.

 

Am nächsten Morgen durften wir nach einer kurzen Katzenwäsche einen wünderschönen Sonnenaufgang über dem Park genießen. Nach einem einfachen, vor allem aus African Tea (Schwarztee mit Ingwer, Milch und Zucker) bestehenden Frühstück ging es los auf Safari. Ab hier lasse ich die Bilder für sich sprechen.

 

 

 

Vielen Dank auch dieses Mal fürs Lesen bzw. Bilder anschauen!

Ich hoffe, dass ich die Eindrücke, die ihr durch mich von Ruanda bekommt, möglichst vielfältig gestalten kann und es nicht nur das Land in Ostafrika bleibt, in dem es immer warm und sonnig ist und nie regnet.

 

Beim nächsten Mal wird es um den Sports 4 Peace Workshop gehen, den Pauline und ich größtenteils organisiert haben.

 

Bis bald

Eure Amelie

2 Kommentare zu „Komm wir gehen auf Safari!

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